Zitat und Einführung


"Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen."
Friedrich Nietzsche

Montag, 31. Dezember 2012

Petra Schier: Der himmlische Weihnachtshund (Rezension)

(Quelle: Verlagsbild)

                                     "Ein Engel mit vier Pfoten"
                                                                                                   (der Verlag)




Und noch ein Nachtrag zu Weihnachten...
Das neue Jahr soll doch nicht mit Weihnachten starten, darum hier noch schnell die Rezension meiner zweiten "Adventskalender-Lektüre", bevor das Jahr heute Abend zu Ende geht. Ja, auch hier bin ich nun für Weihnachten spät dran, aber da auch dieses Buch mit 24 Kapiteln dazu einlädt, es als Adventskalender zu nutzen (mit einem weiteren Kapitel "Nachspiel - Erster Weihnachtsfeiertag" für den 25. Dezember), bin ich eben auch damit erst am 25. Dezember fertig geworden. Mein Fazit ist aber: um sich in Weihnachtsstimmung zu bringen durchaus lesenswert. Darum merkt es euch doch einfach vor fürs nächste Fest... :-)

Auch dieses "Adventskalender-Buch" habe ich Anfang Dezember schon als Leseempfehlung vorgestellt. Darum hier nun direkt im Anschluss die Rezension. Alles Weitere, wie Kurzbeschreibung, Autoreninfo etc. findet ihr darum in meiner Buchvorstellung: HIER

Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
Erschienen bei Rütten & Loening / Aufbau Verlag
Roman, 192 Seiten, Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-352-00849-8
(Auch als eBook erhältlich)


Mein Fazit:

Ein schönes Buch...
Sicher keine tiefgreifende Literatur, aber diesen Anspruch hat dieses Buch auch gar nicht.  Soll es doch eher mit seiner Leichtigkeit ein bisschen einstimmen auf die kommende Weihnachtszeit, mit viel Humor, etwas Herzschmerz und Romantik, ein wenig Weihnachtskitsch und noch ein paar mehr Schneeflocken.
 
In dem Buch lernen wir Santa Claus kennen, der recht modern und gar nicht altbacken daher kommt. Auch er geht mit der Zeit und so bekommen wir einen kleinen Einblick in seine modernisierte Weihnachtswerkstatt, machen auch Bekanntschaft mit seiner Frau und natürlich den Weihnachtswichteln - und all das immer mit einem Schmunzeln im Gesicht und einem "Oje oje, wenn das man gut geht" im Kopf.
Doch die ganze Weihnachtswerkstatt-Szenerie bildet, so witzig sie auch gestaltet ist, natürlich nur den Rahmen für die eigentliche Handlung.
Denn in den Hauptrollen sehen wir natürlich Michael, dessen mittlerweile über 20 Jahre alter Wunschzettel noch immer unerfüllt geblieben ist, und Fiona, seine ebensolange verloren geglaubte Sandkastenfreundschaft. Und nicht zu vergessen, in einer weiteren tragenden Rolle natürlich Hundewelpe Ke.... Upps, nein, wir wollen doch so früh nicht schon zu viel verraten. Bleiben wir also einfach bei Hundewelpe.
 
Um sein Versäumnis mit dem Wunschzettel auszuräumen, bringt Santa, trotz aller Skepsis seiner Frau sowie auch der Weihnachtselfen, nun eben besagtes Hundekind ins Spiel und damit nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Wahrscheinlich verrate ich nicht zu viel, wenn ich vorweg nehme, dass bei diesem Weihnachtsbuch am Ende natürlich alles doch noch ein gutes Ende nimmt. Bis es soweit ist sorgt Santas Aktion und nicht zuletzt natürlich vor allem besagtes Hundekind für allerlei lustige, und für den ein oder anderen Beteiligten auch weniger lustige Verwicklungen und Turbulenzen.
 
Dabei schreibt Petra Schier unglaublich leicht, das Lesen geht "locker-flockig" - wie die weiße Weihnachtspracht eben - von der Hand und irgendwann fällt es dem Leser schwer, sich noch an die "Adventskalender-Vorgabe" (Stopp! Nur ein Kapitel pro Tag!) zu halten.
Besonders witzig ist, dass eben ALLE Beteiligten zu Wort kommen und die ganze Geschichte nicht nur aus Sicht der Menschen betrachtet wird. Auch die Gedanken und Ansichten des Hundekindes bekommen Raum, was die ganze Story umso witziger erscheinen lässt.
 
Wer zur Weihnachtszeit also Freude daran hat, sich mit ein bisschen leichter Kost, gespickt mit viel Weihnachtsstimmung, Humor und Witz schon mal langsam in Stimmung für das Fest zu bringen, der ist hier auf jeden Fall richtig. Für leichte, romantische Weihnachtsliteratur ist Petra Schier hier ein guter Wurf gelungen. 
 
FAZIT:
Zur Einstimmung in die Weihnachtszeit genau das Richtige! Also am besten gleich vormerken für die nächste Vorweihnachtszeit... Frohe Weihnachten!!! ;-)
*4 Sterne* (mit Weihnachtsbonus)

 

Sonntag, 30. Dezember 2012

Marko Leino: Wunder einer Winternacht - Die Weihnachtsgeschichte (Rezension)


(Quelle: Verlagsbild)

Ein Nachtrag zu Weihnachten...
Eigentlich ist es ja schon fast ein bisschen spät, für die Rezension eines Weihnachtsbuches. Doch ich habe - das Buch lädt geradezu dazu ein - das Buch als Adventskalender-Lektüre gelesen. Jeden Tag ein "Literatur-Türchen"... Somit war ich am 24. Dezember fertig und hier kommt nun die Rezension dazu. Als Anregung vielleicht für nächstes Jahr...   :-)

Da ich das Buch bereits Anfang Dezember als Leseempfehlung ausführlich vorgestellt habe, spare ich mir an dieser Stelle die Kurzbeschreibung, Angaben zum Autor etc..
Dies alles findet ihr in meiner Buchvorstellung: HIER 


Taschenbuch
Erschienen bei rororo / Rowohlt-Verlag
Roman, 288 Seiten, Preis: 8,99 €
ISBN: 978-3-499-24846-7
(auch als eBook & Hörbuch erhältlich)

 

Mein Fazit:

Laut Verlagstext erzählt Marko Leino in seinem Buch "DIE WAHRE GESCHICHTE VOM WEIHNACHTSMANN". Und wer weiß... Vielleicht stimmt es ja....


Das Buch behandelt auf wunderbar erzählte Weise die Lebensgeschichte vom kleinen, und später auch dem großen Nikolas und wie diese, seine Geschichte, Weihnachten für immer und die ganze Welt verändert hat. Doch zu viel soll an dieser Stelle davon gar nicht berichtet werden, denn es soll ja für jeden Leser weihnachtlich spannend bleiben. Um aber eins doch vorweg zu nehmen, durch Nikolas Lebensgeschichte erfahren wir, wer der Weihnachtsmann tatsächlich ist und wie es dazu kam, dass wir auch heute noch in aller Welt zu Weihnachten unsere Lieben mit Geschenken beglücken..... ääähm... Entschuldigung..... dass der Weihnachtsmann auch heute noch in aller Welt unsere Lieben mit Geschenken beglückt....  ;-)
Ob es tatsächlich so war - oder noch ist - das bleibt am Ende offen. Denn wie kann es anders sein, endet das "Wunder einer Winternacht" tatsächlich recht wundersam und lässt den Leser in einer weihnachtlich, berührten Stimmung zurück, ein wenig nachdenklich und mit der Frage im Kopf: "Gibt es ihn wirklich....?!?"
 
Dabei gelingt es dem Autor, den Leser durch eine wunderbare Mischung aus Spannung, winterlichem Weihnachtszauber, mal tragische, mal komische Momente, mal moralisch aber doch lebensfroh durch die Weihnachtszeit zu führen. Denn das Buch hat 24 Kapitel, die aber mit "Türchen" überschrieben sind und so eignet sich das Buch sehr gut als Adventskalender. Natürlich nur, wenn es dem Leser denn gelingt, sich an der ein oder anderen spannenden Stelle zu gedulden und das nächste "Türchen" eben tatsächlich erst am nächsten Tag zu öffnen.
Marko Leino schafft mit seinen 24 Türchen eine Geschichte, die durchaus eine Moral verkündet, dabei aber nicht plump mit dem erhobenen Zeigefinger daher kommt. Der tiefere Sinn der Geschichte dreht sich natürlich vor allem um das Geben und Nehmen, aber auch um andere Themen, wie Vertrauen, Lieben und Loslassen. Die Moral von der Geschichte erschließt sich einem durchaus beim Lesen, steckt aber mehr im Verborgenen und wird dem Leser nicht aufdringlich vor die Nase gehalten.
Die durchaus tragische Geschichte des kleinen Nikolas ist anrührend und beginnt zunächst sehr traurig, ohne den Leser aber in "tiefe Trauer" zu stürzen, ergibt sich doch immer auch eine positive Seite der Ereignisse in Nikolas Leben.
Und so bleibt die Geschichte anrührend, berührend, wird dabei aber doch nicht kitschig.
 
Besonders bemerkenswert ist vielleicht an dieser Stelle noch, wie gut es dem Autor gelingt, mit dem Zauber von Weihnachten und den weihnachtlichen Bräuchen zu spielen. Obwohl die Geschichte durchaus realistisch und als im wahren Leben durchaus vorstellbar rüberkommt, gleitet sie doch immer wieder auch an der ein oder anderen Stelle ab, in die magische Welt des wunderhaften, weihnachtlich Unerklärbaren. Doch immer auf eine Art, das sich der Leser mit einem wunderlichen Schmunzeln auf den Lippen fragt: "Könnte es vielleicht doch....?"
 
Bleibt unterm Strich also eine wunderbar verfasste, "magisch-realistische" Weihnachtsgeschichte die Groß und Klein verzaubert und in weihnachtliche Vorfreude versetzt, ohne weihnachts-kitschig daher zu kommen. Durchaus eine Geschichte, die, wenn auch kein Charles Dickens, das Zeug dazu hat, irgendwann vielleicht einmal ein "Weihnachts-Klassiker" zu werden.
 
FAZIT:
Unbedingt vormerken für die nächste Adventszeit! Oder jetzt noch lesen, solange noch Winter ist...  Frohe Weihnachten!!!  ;-)
*4½ Sterne*
 
Noch eine Anmerkung zum Schluss:
Für die ganz kleinen ist das Buch vielleicht nur bedingt geeignet, da es eben doch auch stellenweise recht traurig ist. Dabei beschäftigt sich die Geschichte - zwar auf wunderbare Weise und ohne allzusehr zu moralisieren - eben auch mit Themen wie Liebe, Tod, Trauer und Verlust. Wie oben schon erwähnt, ohne den Leser in "tiefe seelische Abgründe" zu stürzen. Doch wer also ganz kleine Kinder hat, sollte das Buch vielleicht vorher selbst lesen und dann entscheiden, ob es für seine Kinder schon geeignet ist.
 
 
Zur Leseprobe geht es HIER.
  
Die Geschichte wurde übrigens auch verfilmt: HIER


(Quelle: ksmfilm.de)
 
Den Film habe ich noch nicht gesehen. Das hebe ich mir dann vielleicht für die nächste Adventszeit auf. Ich werde gern danach darüber berichten.....  :-)


Montag, 24. Dezember 2012

FROHE WEIHNACHTEN

MERRY CHRISTMAS EVERYONE!!!


Es ist soweit, Weihnachten steht vor der Tür. Und es ist das erste Weihnachtsfest für meinen noch recht jungen Blog. Seit Ende Oktober erst sind "Tom´s Lesewelten" online und doch ist hier schon recht viel entstanden und viele von euch haben hier mit Interesse durch meine Seiten "geblättert", durch die "Regale" gestöbert und hoffentlich interessante Anregungen für neuen Lesestoff mitgenommen.
 
Es freut mich sehr, dass so viele von euch meine Seiten schon besucht und immer wieder mal vorbeigeschaut haben, um zu sehen, ob und was es Neues gibt. Und so ist die Zeit seit Oktober wie im Flug vergangen und vor allem ist die vorweihnachtliche Zeit nur so vorbeigerauscht.
 
Ein Grund mehr, sich nun einmal zurückzulehnen und die kommenden Weihnachtstage ganz in Ruhe zu genießen. Feiert im Kreise eurer Lieben, genießt die stillen Tage und sicher bleibt auch Zeit für ein gutes Buch.

Vielleicht zieht ihr euch wie ich an den Kamin zurück, mit einer guten Tasse Tee (oder Weihnachtspunsch?), lecker Plätzchen und genießt ein paar  schöne Momente mit eurem Lieblingsbuch oder vielleicht auch mit einem neuen Schmöker, den der Weihnachtsmann gebracht hat.... 
 
Und nun möchte ich allen Lesefüchsen, Bücherwürmern, Leseratten und allen anderen, die den Weg auf diese Seiten gefunden haben frohe Weihnachten wünschen. Lasst es euch gut gehen und genießt die besinnliche Zeit!
 
 
 
Ich wünsche allen meinen Lesern....
 
SCHÖNE WEIHNACHTEN
UND EIN
FROHES FEST!
 
**********
 
P.S.
Die Bilder sind alle im und um das wunderschöne Gutshaus Ketelshagen auf Rügen entstanden, wo ich in diesem Jahr ganz friedlich und entspannt mein Weihnachtsfest verbringe. Auch mit der ein oder anderen schönen Lesestunde...  :-)

Sonntag, 16. Dezember 2012

Sebastian Fitzek - Der Seelenbrecher (Hörbuch-Rezension)


Aus meiner Reihe:
   >> Fundstücke aus dem Archiv <<



(ungekürzte Fassung nur exklusiv im Download erhältlich)

Genre:

Psychothriller


Kurzbeschreibung:

"Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den ›Seelenbrecher‹ nennt, genügt: Als man die Frauen wieder aufgreift, sind sie verwahrlost, psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem eigenen Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. Verzweifelt versuchen die Eingeschlossenen einander zu schützen – doch in der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt ..."
(Quelle: Autoren-Webseite)

Ungekürzte Hörbuchfassung
Sprecher: Sebastian Fitzek & Simon Jäger
Laufzeit: 7h 17min
Erschienen bei audible.de
Auch erhältlich als:
- Taschenbuch
- gekürzte Hörbuchfassung (CD & Download)
- eBook

Über den Autor:

"Sebastian Fitzek, Jahrgang 1971, arbeitet seit dem Studium der Rechtswissenschaften in der Medienbranche. Er lebt in Berlin und ist dort in der Programmdirektion des Radiosenders 104.6 RTL tätig. Sein Thrillerdebüt "Die Therapie" erklomm als Überraschungserfolg die Bestsellerlisten, gefolgt von weiteren sehr erfolgreichen, Gänsehaut verursachenden Psychothrillern." Mittlerweile hat Sebastian Fitzek zahlreiche weitere, erfolgreiche Bestseller veröffentlicht.
(Quelle: audible.de)

Über den Sprecher:

"Der Schauspieler Simon Jäger, geboren 1972 in Berlin, ist neben seiner Arbeit als Dialogregisseur und Autor vor allem als Synchronsprecher tätig. Er ist die deutsche Synchronstimme von Josh Hartnett, Heath Ledger und Matt Damon. Durch seine Lesungen von John Katzenbach und Sebastian Fitzek hat er sich einen festen Platz bei den Fans von Psychothrillern erobert."
(Quelle: audible.de)

Trailer zum Hörbuch:


Trailer bei audible.de ansehen - HIER
Hörprobe - HIER

Trailer zum Buch:


Trailer bei SebastianFitzek.de ansehen - HIER
Leseprobe - HIER

Mein Fazit:

Ein klassischer Fitzek.... mit kleinen Schwächen...


Der Seelenbrecher...
...bedrohlich ...düster ...bedrückend ...spannend ...undurchsichtig!
Dieses Buch hat von allem was. Von Grund auf erst mal ein Fitzek, wie man ihn kennt. Trotzdem hat er diesmal auch seine Schwächen.
Die Story ist an sich zunächst faszinierend. Die düstere Stimmung die Fitzek wieder einmal schafft wie kein anderer, lässt den Leser (oder Hörer) frösteln. Während des gesamten Buches umgibt ihn diese leicht unheimliche Stimmung, eine drückende Finsternis und ein leichter Hauch von Wahnsinn kriecht dem Leser fortwährend durch Mark und Bein. Auf jeden Fall kein Hörerlebnis für schwache Nerven und zart besaitete Gemüter!
Die Handlung jedoch fällt dagegen, obwohl äußerst interessant und wie gewohnt spannend, trotzdem ein wenig ab. Natürlich gibt es auch in diesem Fitzek die unerwarteten Momente, die überraschenden Wendungen und das wie immer nicht zu knapp und bis zur letzten Sekunde. Trotz allem scheint die Handlung stellenweise doch sehr undurchsichtig. Manchmal übereilt, fast ein wenig „zusammengeschustert“ und an den Haaren herbeigezogen. Gerade das Ende vermag den Leser irgendwie nicht richtig zufrieden zu stellen. Undurchsichtige Erklärungen, welche doch trotzdem noch die eine oder andere Frage offen lassen. Gab es da vielleicht eine Abgabe-Deadline einzuhalten???
Na ja, trotzdem ein Buch das fesselt bis zum Schluss, denn was der Story diesmal ein kleines bisschen fehlt, macht Fitzek durchaus mit Spannung und Atmosphäre wieder wett.
Sein Übriges tut natürlich ein weiteres Mal Simon Jäger dazu. Keiner weiß wie er, die von Fitzek geschaffene Stimmung so aufzugreifen und spürbar zu machen. Wieder einmal grandios gelesen!
Apropos Sprecher.... den Gastauftritt des Autors selbst fand ich übrigens eine gelungene Sache.
Alles in allem also wieder einmal ein gutes Buch des bewährten Fitzek-Jäger-Duos. Trotz des leichten Punktabzugs für die Handlung!
FAZIT:
Nicht so ein Kracher wie die vorherigen, aber auf jeden Fall hörenswert!
Knappe *4 Sterne* (eher 3,75)



Sonntag, 9. Dezember 2012

Buchempfehlung zur Weihnachtszeit: Marko Leino - Wunder einer Winternacht - Die Weihnachtsgeschichte

Hier eine weitere Empfehlung für die ruhigen Momente der Weihnachtszeit.
Laut Pressestimmen auf amazon eine anrührende Geschichte, die zu Herzen geht und doch nicht kitschig ist...
Auch diesmal wieder in 24 Kapiteln für jeden Tag bis Weihnachten!

Marko Leino: Wunder einer Winternacht - Die Weihnachtsgeschichte

Die Weihnachtszeit ist in vollem Gange, das Christkind rückt immer näher, was liegt da näher als sich auch nach weihnachtlichem Lesestoff umzuschauen. Dabei hat sich dieses Werk gefunden. Eine finnische Weihnachtsgeschichte, laut Verlag "die wahre Geschichte vom Weihnachtsmann". Ob sie so anrührend ist, wie amazon verspricht wird sich zeigen. 

(Quelle: Verlagsbild)

Taschenbuch
Erschienen bei rororo / Rowohlt-Verlag
Roman, 288 Seiten, Preis: 8,99 €
ISBN: 978-3-499-24846-7
(auch als eBook & Hörbuch erhältlich)
 

Zum Inhalt:

"DIE WAHRE GESCHICHTE VOM WEIHNACHTSMANN

Hoch oben im Norden lebt der kleine Nikolas. Als er durch einen tragischen Unfall zur Waise wird, nimmt das ganze Dorf sich seiner an. Ein Jahr lang darf Nikolas bei jeder Familie bleiben. Wenn der Weihnachtsabend naht, muss er weiterziehen.

Voller Dankbarkeit schnitzt Nikolas Jahr für Jahr Geschenke für «seine» Familie. Als er zum bösartigen Tischlermeister Lisakki in die Lehre kommt, scheint sein Glück vorbei.
Der bärbeißige alte Mann hasst Kinder ..."
(Quelle: Verlagstext zum Buch)
 

Über den Autor:

"Marko Leino wurde 1967 in Helsinki geboren, wo er auch heute noch lebt und schreibt. Er ist Schriftsteller und Drehbuchautor. „Wunder einer Winternacht“ ist der größte finnische Kinoerfolg aller Zeiten. Hundertausende ließen sich zu Tränen rühren."
(Quelle: Verlagsinfo)


Empfehlung:

Ob das Buch so lesenswert ist, wie es sich ankündigt? Das wird sich dann an Weihnachten zeigen....
Schon als eBook auf meinen Kindle runtergeladen, habe ich festgestellt, dass das Buch in 24 Kapitel gefasst ist, die jeweils mit "1. Türchen, 2. Türchen..." usw. überschrieben sind. Eigentlich wollte ich mir das Buch ja für die ruhigen Weinachtstage aufheben, nun werde ich es wohl doch schon "nebenbei" lesen. Die ersten neun "Türchen" sind sicher bald aufgearbeitet.
 
Ob als Adventskalender-Buch ein "Türchen" Tag für Tag (wenn auch nun schon ein bisschen verspätet) oder doch am Stück in einem Rutsch als Weihnachtslektüre, das kann sicher jeder selbst entscheiden. Ich bin nun doch schon recht gespannt und wünsche euch viel Spaß mit dem Buch.
 
Schöne Weihnachtszeit euch allen!  :-)
 
 
Zur Leseprobe geht es HIER.
 
(Quelle: ksmfilm.de)
Die Geschichte wurde übrigens auch verfilmt: HIER



Montag, 3. Dezember 2012

Buchempfehlung zur Weihnachtszeit: Petra Schier - Der himmlische Weihnachtshund


Am Stück... oder eben doch in 24 Kapiteln als Adventskalender....

"Ein Engel mit vier Pfoten" (der Verlag)


Petra Schier - Der himmlische Weihnachtshund

Hier für zwischendurch eine kleine Buchempfehlung passend zur Weihnachtszeit. Fast schon ein wenig spät, denn das Buch ist in 24 Kapitel gefasst und lässt sich so auch prima als "Adventskalender-Buch" nutzen. Als Bonus gibt es ein weiteres Kapitel: "Nachspiel - Erster Weihnachtsfeiertag".


(Quelle: Verlagsbild)

Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
Erschienen bei Rütten & Loening / Aufbau Verlag
Roman, 192 Seiten, Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-352-00849-8
(Auch als eBook erhältlich)

Zum Inhalt:

"Friede, Freude, Hundekuchen
Beim Aufräumen kurz vor Weihnachten findet Santa Claus einen alten Wunschzettel: Ein neunjähriger Junge namens Michael wünscht sich einen Hund und dass seine Freundin Fiona nicht wegziehen muss. Leider hat der schusselige Weihnachtsmann die beiden Wünsche zwanzig Jahre nicht beachtet und beschließt, nun nachzusehen, was aus dem Jungen geworden ist. Michael besitzt nun eine Fabrik für Hundefutter und soll in Kürze heiraten, doch er ist alles andere als glücklich. Santa Claus berät sich mit seinen Helfern. Sie glauben eine vorzügliche Idee zu haben und schicken einen jungen Labrador zu Michael. Der Hund soll ihm helfen, sein Glück zu finden. Tatsächlich führt der Hund ihn zu Fiona, aber damit bricht kurz vor Weihnachten das schiere Chaos aus.

Der neue Weihnachtsbestseller von Petra Schier: eine wunderschöne Geschichte um eine himmlische (Hunde)-Liebe."
(Quelle: Verlagstext)


Empfehlung:

Für das "erste Türchen" kommt die Buchempfehlung natürlich jetzt schon ein bisschen spät, doch für weihnachtliche Bücherwürmer ist das kein Problem. Die ersten Kapitel lassen sich auch am Stück in nur wenigen Minuten nachholen, dann ist aber Selbstdisziplin gefragt, nicht auch gleich den Rest am Stück auszulesen......
 
Dafür kann ich aber nun auch schon eine kleine "Vorbewertung" vornehmen, die ersten drei Kapitel kenne ich schließlich schon. Und ich bin ganz angetan. Sicher kein tiefgreifend-ernsthafter Roman, aber das soll ja auch gar nicht Zweck des ganzen sein.
In vorweihnachtliche Stimmung soll Petra Schiers neuer Roman den Leser schließlich bringen und das gelingt der Autorin schon in den ersten Kapiteln recht gut. Gleich zu Beginn wird der Leser bekannt gemacht mit dem Weihnachtsmann, auch Santa Claus genannt und natürlich mit dessen Frau und den Weihnachtselfen. Recht witzig kommen Sie daher und wirken dennoch weder albern oder kitschig. Eher wie ganz normale "Helden des Alltags", wenn man es so nennen will. Auch mit Michael und dem kleinen Labrador-Welpen kann man schon Bekanntschaft machen, den die Weihnachtselfen (nicht so ganz ohne Hinterlist, auf die nicht so ganz "feine englische Art") in ihre Pläne mit einbeziehen. Wie sie das gemacht haben und warum das auch ein wenig gemein war...??? Ja, das wird hier nicht verraten...
Und wie es wohl mit allen weitergeht? Das weiß ich nun auch noch nicht, aber morgen früh, werde ich´s erfahren.....  ;-)
 
Wer sich also mit ein wenig leichter Kost zur Weihnachtszeit in wohldosierten "Kalender-Türchen-Häppchen" die Adventszeit versüßen und sich so in vorweihnachtliche Stimmung bringen möchte, ist bei Petra Schiers himmlischem Weihnachtshund sicher nicht ganz falsch.
 
Viel Spaß also! Schnell bestellen oder einfach gleich als eBook downloaden und direkt loslegen. Morgen ist Kapitel 4 an der Reihe!
 
Zur Leseprobe geht es HIER.
 
 

Montag, 26. November 2012

DA ISSER!!! Der neue KINDLE PAPERWHITE - Die ersten Eindrücke....

ES IST SOWEIT.... Trari trara, die Post ist da!
DHL besser gesagt....  ;-)

Mein neuer KINDLE PAPERWHITE ist angekommen!
Hier eine kleine Foto-Strecke und die ersten Eindrücke.



Pünktlich zur Vorweihnachtszeit ist er heute, schon eine ganze Woche früher als angekündigt angekommen! Der "voraussichtliche Liefertermin" sollte ursprünglich der 03. Dezember werden, doch auf amazon ist ja bekanntlich Verlass....

Ordentlich verpackt, kommt der neue kindle in der passgenauen amazon-kindle-Verpackung, diesmal "im kleinen Schwarzen",  recht edel daher. 

Doch habe ich ihn ja nicht wegen der schicken Verpackung bestellt. Es hält mich also nicht lange bei den "Äußerlichkeiten" und so ist er schnell ausgepackt.

Gut verpackt ist er ja, das muss man den Verpackungsdesignern schon lassen. Da ist nichts dem Zufall überlassen, alles sitzt und passt genau, alles hat seinen Platz und alles wirkt schon auf den ersten Blick sehr hochwertig. Doch für kindle-Kenner ist das ja nichts neues, kennen wir die Verpackung, wenn auch in anderer Farbgestaltung auch schon von früheren kindle-Modellen.



Auf den ersten Blick.... Was soll ich sagen? Er wirkt fast ein bisschen nüchtern. In dem schlichten Schwarz wirkt er, im Gegensatz zu seinem silbrig-grauen Vorgänger (den ich schon länger habe und den er nun ablösen soll), fast schon ein wenig trist. Hmmmm...
 
Aber auch hier sind wir ja noch immer nur beim Äußeren. Also schnell ans Netz gehängt und los geht´s. Der erste Schreck nach dem Motto, "Ouups, der hat ja gar keine Knöpfe mehr, und nun...?!?", ist schnell verflogen. Das Display zeigt ein klares Bild und schnell zeigt sich, wie viel einfacher die Bedienung doch durch den Touchscreen wird (mein alter kindle war noch das Modell ohne Touch).
 
Die Bedienung ist sehr intuitiv und so dauert es nicht lang, bis ich mich auf "meinem Neuen" zurechtgefunden habe.
 
Und nun die große Neuerung... Die Beleuchtung!
Auch hier zunächst ein hmmmm....! Das besondere am kindle (und all den anderen Readern) war ja bisher immer das Thema E-Ink und "Lesen wie auf Papier"! Und das geht mit diesem Ding auch??? Mit der Beleuchtung, die laut amazon ja die Augen nicht ermüden soll, wie z.B. ein Tablet, muss man sich wohl erst ein bisschen anfreunden. So richtig kann man sich das auf den ersten Blick noch nicht vorstellen, wirkt es doch irgendwie wie ein kleiner Computerbildschirm in schwarz-weiß. Bei näherem Hinsehen zeigt sich auch schnell: So super gleichmäßig, wie amazon das in seinen Beschreibungen und Werbefotos ankündigt, ist die Ausleuchtung des Displays nun doch wieder nicht nicht. Aber das ist vielleicht alles auch einfach eine Gewohnheitssache. Geben wir dem "Neuen" doch einfach mal eine Chance, sich zu beweisen.
 
Insgesamt gefällt er mir ja, trotz der ersten Ernüchterung, jetzt doch auch schon ganz gut. Gerade die intuitive Bedienung und die besonders einfache Handhabung über den sehr sensiblen Touchscreen gefallen mir schon sehr. 
 
So ist es nicht verwunderlich, dass natürlich auch das erste neue Buch schon da ist. Die Ehre der erste "Gast" auf meinem neuen kindle zu sein hat SINA BEERWALD mit HYPNOSE.
 
Und genau dem werde ich mich jetzt widmen, damit ich euch bald genauer berichten und eine ausführliche Bewertung zum neuen kindle paperwhite liefern kann. Und zum neuen Buch natürlich auch.....  ;-)

Bis dahin also, viele Grüße von eurem Lesefuchs! ;-)

Du willst jetzt schon weitere Infos zum neuen kindle paperwhite? HIER klicken!  ;-)
 
 

Sonntag, 25. November 2012

In eigener (Blog-)Sache: Die Kristallkugel

Liebe Lesefreunde.....

Heute mal ein kleines Posting in eigener Sache.
Seit gut einem Monat ist mein neuer Blog nun schon online und damit gar nicht mehr soooo neu. Mit regelmäßigen Postings wächst und gedeiht mein Blog ganz gut und auch die weiteren Seiten haben sich schnell mit Leben gefüllt. Ganz ansehnlich für die kurze Zeit, wie ich finde.  :-)
 
Nun, während sich die anderen Seiten, wie "Mein SuB", "Meine Lesestatistik" und zuguterletzt auch die "Fundstücke" sich gut entwickelt und jede für sich einen sinnvollen Inhalt gefunden haben, kränkelte die Seite "News & Aktuelles" leider ein bisschen. Im "Baustellenstatus", "more Info coming soon..." quasi, vegetierte die Seite vor sich hin und erfüllte nicht so wirklich einen Zweck.
 
Das hat sich nun geändert!
Nach dem Motto, "Was lange währt..." kommt sie nun im neuen Gewand und mit neuem Namen daher und ist nun letztendlich auch mit Leben gefüllt. Aus "News & Aktuelles" ist die Seite mit dem verheißungsvollen Namen "Kristallkugel" geworden.
 
In meiner Kristallkugel könnt ihr demnächst sowohl in die Gegenwart als vor allem aber auch in die Zukunft gucken.
Der Blick in die Kristallkugel informiert euch über aktuelle News, was bei mir "lese-mäßig" aktuell so ansteht. Darüber hinaus zeigt sie euch aber auch eine Vorschau auf das, was euch in nächster Zeit hier in meinem Blog erwarten wird. Ab und zu wird sie euch sicher auch die ein oder andere interessante Info z.B. über bevorstehende Veranstaltungen oder ähnliches zeigen.
 
Wie jede anständige Kristallkugel, wird euch auch meine Kugel natürlich immer eine möglichst aktuelle Gegenwart oder eben auch eine aktuelle Zukunft zeigen. Drum schaut doch einfach immer wieder mal rein, um immer darüber informiert zu sein, was es gerade neues zu entdecken gibt!
 
Damit ist, nach nunmehr einem guten Monat der Aufbau meines Blogs wohl erstmal abgeschlossen. *freu*
Was natürlich nicht heißt, dass nicht vielleicht doch irgendwann neue Seiten hinzukommen. Aber für jetzt bin ich erst mal stolz und zufrieden, dass nun alle Seiten stehen und kann mich mit noch mehr Energie den aktuellen Postings für die Hauptseite widmen.
 
Viel Spaß also beim Erkunden meiner Seiten! Und wer nun gleich einen Blick in meine Kristallkugel werfen will, tut dies entweder oben über das Menü oder klickt einfach direkt HIER.
 
Bis bald und herzliche Lesegrüße!
Euer LESEFUCHS!  :-)
 
 
 

Dienstag, 20. November 2012

John Katzenbach - Das Opfer (Hörbuch-Rezension)

Aus meiner Reihe:
    >> Fundstücke aus dem Archiv <<


Quelle: audible.de
(ungekürzte Fassung nur exklusiv im Download erhältlich)

Genre:

Psychothriller

Kurzbeschreibung:

"Die attraktive Studentin Ashley Freeman begeht einen folgenschweren Fehler. Angeheitert verbringt sie eine Nacht mit Michael O’Connell, einem Computerfreak und geschickten Hacker. Was sie nicht ahnt: Michael ist ein Psychopath, und er hat beschlossen, dass Ashley die Frau seines Lebens ist. Nichts und niemand wird ihn davon abbringen – schon gar nicht Ashley. Michael lässt sich nicht abschütteln, Ashleys Zurückweisungen stacheln ihn nur noch mehr an. Unerbittlich stellt er ihr nach, zwingt sie unter seinen Psychoterror. Und er kennt keine Gnade: Einen Kommilitonen, der ein Date mit Ashley hat, prügelt er in den Rollstuhl, Ashleys beste Freundin wird bei einem mysteriösen Autounfall verletzt. Und auch die 5000 Dollar, mit denen Ashleys Eltern ihn sich vom Hals schaffen wollen, bewirken nichts. In ihrer Verzweiflung setzt Ashleys Familie den Ex-Cop Murphy auf den Stalker an. Wenig später ist der Privatdetektiv tot. Immer schneller dreht sich eine Spirale des Schreckens, die schließlich Ashleys gesamte Familie in die Tiefe reißt."
Ungekürzte Hörbuchfassung
Sprecher: Simon Jäger
Laufzeit: 18h 04m
Erschienen bei audible.de
Auch erhältlich als
- Taschenbuch
- gekürzte Hörbuchfassung (CD & Download)
- eBook

Über den Autor:

John Katzenbach
"Geboren wurde er am 23.06.1950 in Princeton, New Jersey. Schon als Kind wollte er Schriftsteller werden. Er liebte Bücher und Sport. Die Psychoanalyse war dem jungen John früh durch die Mutter, eine praktizierende Analytikerin, vertraut. Einen Gutteil seines profunden Wissens über „Verbrechen und Strafe“ erwarb er sich als Gerichtsreporter in New Jersey und Miami.
Die besondere Mischung aus gründlicher Recherche an den Orten des Geschehens und fundierter psychologischer Analyse von Tätern und Motiven ist denn auch das Markenzeichen seiner Werke. [...] Immer wieder beschreibt er fesselnd, wie „normale Leute“ in „unnormalen“ Situationen agieren und wie sie unaufhaltsam in den Strudel der Gewalt geraten. [...]
Wie zu erwarten, wurden auch die Filmemacher auf Katzenbachs Romane aufmerksam – allerdings nicht unbedingt zur vollen Zufriedenheit des Autors. Die Drehbücher für die Verfilmungen von „Der Patient“ und „Die Anstalt“ hat er deshalb selbst geschrieben, um so viel wie möglich von der psychologischen Tiefe seiner Romane auf die Leinwand zu retten.

Heute lebt John Katzenbach in Massachusetts, interessiert sich noch immer für Sport (Baseball), aber auch für Politik und Hunde."
Viele weitere interessante Infos finden sich auf der Homepage von John Katzenbach.

Über den Sprecher:

"Simon Jäger (* 16. März 1972 in Berlin) ist ein deutscher Synchronsprecher, -regisseur und -autor.
Seit 1982 ist Simon Jäger im Synchronbereich für das Kino und das Fernsehen tätig. Er ist die feste deutsche Synchronstimme von Josh Hartnett, Heath Ledger, Jason Mewes und auch von Matt Damon, da Damons ehemaliger Sprecher Matthias Hinze am 13. April 2007 verstarb. Noch zu Lebzeiten Hinzes lieh Jäger Matt Damon in einigen Filmen seine Stimme, da Hinze wegen seiner Krankheit ausfiel, zum Beispiel in „Die Bourne Verschwörung“. Seit „Ocean's Thirteen“ ist Jäger Matt Damons neue Feststimme. Jäger lieh ebenfalls River Phoenix in drei Filmen seine Stimme. Seit 1998 ist er neben seiner Arbeit als Synchronsprecher auch als Dialogregisseur und Autor tätig."
(Quelle: audible.de) 



Trailer:


(Quelle: YouTube)

Trailer bei audible.de ansehen - HIER
Hörprobe anhören - HIER
Leseprobe ansehen - HIER

Mein Fazit:

Liebe, Angst, Abscheu, Erleichterung, Trauer...
                                                                 ... und all das kann so eng beisammen liegen!
Nach "Die Anstalt" und "Der Patient" mein dritter Katzenbach. Ich bin wieder Mal begeistert.
John Katzenbach versteht es erneut, den "hörenden Leser" in seinen Bann zu ziehen. Die Story scheint, obwohl fast unglaublich, doch aus dem Leben gegriffen. Was "dem Opfer" dort passiert, könnte jeden von uns treffen, auch wenn man das selbst für völlig unwahrscheinlich hält.
Dem  Autor ist es mal wieder gelungen, die einzelnen Charaktere fantastisch herauszuarbeiten, ihnen jedem für sich eine unglaubliche Unverwechselbarkeit und Plastizität zu verleihen. Um diese Charaktere spinnt er ein Handlungsnetz, das den Hörer unentrinnbar gefangen nimmt und tief in die Handlung eintauchen lässt. Ein tragisches Ende scheint unausweichlich und trotzdem bis zum Schluss unvorhersehbar. Und so fiebert der Leser bis zum Ende, wen es wohl treffen wird... oder, ob am Ende doch alle wohlbehalten aus der Sache herauskommen... ???
Das herauszufinden macht es einem fast unmöglich den iPod wegzulegen.
Doch nicht nur Katzenbachs Stil sondern auch die wieder einmal grandiose Lesung von Simon Jäger trägt entscheidend dazu bei, den Leser in die Handlung zu verstricken und ihn in ein Gefühlschaos aus Spannung, Angst, Zuneigung, Verzweiflung, Abscheu und Erleichterung zu stürzen.
Punkteabzug nur für zwei Kleinigkeiten:
1. Die eigentliche Story wird -in ein Gespräch zweier Außenstehender verpackt- immer wieder unterbrochen. Dies stört ein bisschen den Fluss der Handlung und nimmt so auch immer wieder ein wenig von der aufgebauten Spannung. Obwohl auch das hingegen doch wiederum auch für ein wenig Spannung sorgt, denn man weiß bis zum Schluss nicht, wer die Geschichte eigentlich erzählt.
2. Zum anderen fühlte ich mich ein wenig an "Der Patient" erinnert. Zwar eine völlig andere Story, aber die gleiche Basis. Das Opfer wird in eine aussichtslose Lage gebracht, dreht den Spieß um und schlägt zurück. Trotzdem…
FAZIT:
Super Story! Unbedingt LESEN!!! Oder besser... Hören!
*4 Sterne*
 



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Samstag, 17. November 2012

JAMES PATTERSON: Der Tag, an dem der Wind dich trägt (Rezension)

Foto: Th. Witte

Genre:

Thriller

Kurzbeschreibung:

"Auf den ersten Blick scheint die elfjährige Max ein normales Mädchen zu sein. Doch sie hat ganz besondere Fähigkeiten, die sie von anderen Menschen unterscheidet - und sie ist auf der Flucht. Sie flieht vor einer Horde Männer, die nur ein Ziel haben: sie zu töten.
Als sie auf eine junge Tierärztin und einen ohne offiziellen Auftrag operierenden FBI-Agenten trifft, die ihr zur Seite stehen, ahnt Max, dass sie damit auch die beiden in tödliche Gefahr bringt. Gemeinsam decken die drei eine Verschwörung auf, die an Außergewöhnlichkeit und Grausamkeit alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Doch dann machen sie einen entscheidenden Fehler ..."
(Quelle: Klappentext)

 

Taschenbuch, 380 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe
ISBN: 3-404-14609-3
Orig.Titel: When the Wind blows
 

Über den Autor:

"James Patterson, Jahrgang 1949, wuchs in Newburgh, New York, auf und studierte Englische Literatur am Manhattan College und an der Vanderbilt University. Während seines Studiums jobbte er in einer Psychoklinik, später war er Chef einer großen New-Yorker Werbeagentur. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Florida. Bekannt wurde James Patterson durch die Kriminalromane um Alex Cross und den Weltbestseller "Tagebuch für Nikolas". Für sein Erstlingswerk erhielt James Patterson den begehrten "Edgar-Allan-Poe-Award". Der Alex-Cross-Roman "… denn zum Küssen sind sie da" wurde mit Morgan Freeman in der Hauptrolle verfilmt. Heute ist er einer der erfolgreichsten Thrillerautoren der Welt, mit einer Gesamtauflage von über 130 Millionen Exemplaren. Das Wirtschaftsmagazin Forbes zählt ihn zu den 100 berühmtesten Personen der Gegenwart. "Der Prometheus Code", der Abschlussband seiner Maximum-Ride-Trilogie, stieg ebenso wie die ersten beiden Bände von Null auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste für junge Leser. Eine Verfilmung ist in Vorbereitung."
(Quelle: Bastei Verlag)
 
Weitere interessante Infos finden sich auf James Pattersons offizieller Homepage.
 

Mein Fazit:

Was soll ich zu diesem Buch sagen. Es fällt mir schwer, meine Bewertung in Worte zu fassen. Ich würde vielleicht das Wort "durchwachsen" gebrauchen. Möglicherweise bewertet auch einfach die Tatsache das Buch am besten, dass ich ganze drei Wochen (!) gebraucht habe, um das Buch zu lesen. Kurz gesagt, es zieht sich.
Ich habe mir einfach mehr von dem Buch versprochen.
 
Doch vielleicht ein bisschen objektiver.
Zunächst startet das Buch, im Vergleich zu großen Teilen des restlichen Buchs, recht rasant. Ein kleines Mädchen auf der Flucht, verzweifelt um Hilfe schreiend. (Vermutlich) Böse Männer, die sich an seine Fersen heften und es um jeden Preis zur Strecke bringen wollen. So weit, so gut....
Leider verliert das Buch im weiteren Verlauf einiges an Tempo. Dies liegt sicherlich nicht zuletzt an den häufigen Szenenwechseln, die die Spannung eines Buches durchaus ins unermessliche steigern können, wenn sie gut gemacht sind. Hier empfand ich die häufigen Wechsel der Orte sowie der handelnden Personen jedoch oft eher störend. Kam der Leser gerade in einen Lesefluss, bei dem das Verlangen aufflammt, weiterlesen und erfahren zu wollen, was als nächstes passiert, erstickte ein neuerlicher Abbruch dieses "kleine Flämmchen" meist sehr schnell.
 
An sich macht der Autor insgesamt ganz solide Arbeit. Mehr aber auch nicht. James Patterson baut die Figuren gut auf, arbeitet im Laufe der Handlung die einzelnen Persönlichkeiten gut aus und gibt insbesondere den Hauptfiguren mit steigender Seitenzahl mehr und mehr Tiefgang.
Dabei ist es auch nicht so, dass grundsätzlich überhaupt keine Spannung und kein Drang zum Weiterlesen aufkäme. Doch insgesamt plätschert die Handlung über weite Strecken des Buches so dahin, es ist nicht ganz uninteressant und der Leser möchte schon erfahren, wie die Story ausgeht. Aber so richtig packend wird es eben auch nicht.
Die ersten zwei Drittel des Buches sind gut und gerne Durchschnitt. Ganz gut zu lesen aber eben auch kein "Pageturner". Erst im letzten Drittel, so etwa ab Seite 230, nimmt die Handlung dann Fahrt auf. Das Tempo erhöht sich und der Leser beginnt (endlich) mitzufiebern. Ganz langsam wird es dann auch schwerer, das Buch wegzulegen, will der Leser nun dann doch wissen, wie das Ganze zu Ende geht.
 
Insgesamt war ich also ein wenig enttäuscht, da ich mir von dem Buch doch mehr versprochen hatte. Auch nachdem ich die vielen sehr positiven Bewertungen anderer Leser gesehen hatte.
Möglicherweise ist das auch Geschmackssache und vielleicht ist es einfach nicht "MEIN Lesestoff". Was vielleicht aber auch daran liegt, dass das vorliegende Buch nicht so wirklich einem Genre zuzuordnen ist.
Grundsätzlich lese ich sehr gerne Thriller, auch besonders gerne mal Wissenschafts- oder Gen-Thriller, aber auch dem Fantasy-Genre bin ich von Zeit zu Zeit nicht abgeneigt. Das vorliegende Buch ist irgendwie so richtig keins von beidem.
Das Buch-Cover ziert zwar direkt unter dem Titel die vielversprechende Ankündigung "Thriller" doch selbst für einen Gen-Thriller ist die Story dann doch ein wenig zu "fantastisch". Für einen Fantasy-Roman oder auch einen Fantasy-Thriller hingegen wieder irgendwie "nicht so richtig Fantasy"....
Insgesamt also einfach "weder richtig Fisch noch Fleisch".
 
Alles in allem somit ein Buch, dass man Lesen kann und welches gegen Ende doch noch einiges gut macht, bei dem die Welt aber auch nicht untergeht, wenn man es nicht gelesen hat.
 
FAZIT:
Recht solide Durchschnittsarbeit, dafür gutgemeinte
*3 Sterne*
 
Foto: Th. Witte

Der Nachfolger:

Für Interessierte: Es gibt einen Nachfolger zu "Der Tag, an dem der Wind dich trägt": Das Ikarus-Gen
 
Auch bei mir liegt das zweite Buch schon bereit. Weniger allerdings, weil mich das erste Buch so hochmotiviert hat, sofort weiterzulesen sondern, weil ich beide Bücher (das zweite als gekürzte Hörbuch-Fassung auf CD) schon seit einigen Jahren im Schrank stehen habe. Der Vollständigkeit halber werde ich "Das Ikarus-Gen" sicher auch noch hören. Ob ich allerdings sofort damit anfangen werde, ist fraglich.
 
Buchinfo:
Gekürzte Hörbuchfassung
Audio-CD, 5 CDs, Laufzeit 5h 55min
Gelesen von Marie Bierstedt
Erschienen bei Lübbe Audio
Originaltitel: The Lake House
ISBN 3-7857-3130-2