Zitat und Einführung


"Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen."
Friedrich Nietzsche

Sonntag, 28. Dezember 2014

SEBASTIAN FITZEK: Passagier 23 [Hörbuch-Rezension]

Und damit ist es geschafft! »Passagier 23« ist die Nummer 20 in meiner Lese-Challenge, die damit erfüllt ist!!! Für die Hörbuch-Challenge ist es leider erst die 14. Etappe. Das wird wohl eher knapp dieses Jahr...   :-)


Ungekürztes Hörbuch bisher nur im Download bei audible.de
(Bildquelle: audible.de)

Genre:

Thriller / Psycho-Thriller

Kurzinfo:

"Jedes Jahr verschwinden durchschnittlich 23 Passagiere spurlos auf Kreuzfahrtschiffen. Noch nie ist jemand zurückgekommen... bis jetzt!

Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es passierte während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff Sultan of the Seas - niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler.


Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der Sultan kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen - und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der Sultan verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm...

Eine Transatlantikpassage wird zum Albtraum. Packender Psychothriller auf hoher See - ein Ort, wie geschaffen für das perfekte Verbrechen - ohne Polizei und ohne Entkommen...
"
(Quelle: Verlagstext audible.de)

Ungekürzte Hörbuchfassung
(ungekürzt bisher nur im Download erhältlich bei audible.de)
Sprecher: Simon Jäger
Laufzeit: 10h 10min
Erschienen bei Audible GmbH 
Erhältlich als:
- ungekürzte Hörbüchfassung (Download)
- gekürzte Hörbuchfassung (Audio-CD & Download)
- Gebundene Ausgabe
- eBook


Über den Autor:

(Quelle: Pressefotos Homepage)
»Sebastian Fitzek, Jahrgang 1971, geboren in Berlin, entschied sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften und der Promotion zum Dr. jur. gegen einen juristischen Beruf und für eine kreative Tätigkeit in den Medien. Nach dem Volontariat bei einem privaten Hörfunksender wechselte er als Unterhaltungschef und später als Chefredakteur zur Konkurrenz und machte sich danach als Unternehmensberater und Formatentwickler für zahlreiche Medienunternehmen in Europa selbständig. Er lebt in Berlin, wo er derzeit in der Programmdirektion eines großen Hauptstadtsenders tätig ist.
"Mit so einem großem Erfolg hätte ich nie gerechnet", sagt Fitzek zu BILD. "Die Resonanz auf das Buch ist unglaublich. Jeden Tag bekomme ich seitenlange Leserpost."«
(Quelle: Autoren-Info Luebbe)

Viele weitere interessante Infos über den Autor, seine Bücher und vieles mehr findet sich auf seiner Homepage oder seiner facebook-Seite.



Über den Sprecher:

(Quelle: Agentur-Foto)
Simon Jäger, 1972 in Berlin geboren, ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten deutschsprachigen Synchron- und Hörbuchsprecher. Neben seiner Arbeit als Sprecher ist er als Dialogbuchautor und Dialogregisseur tätig. Als Synchronsprecher ist er die als deutsche Feststimme verschiedener Schauspieler bekannt, hierunter Josh Hartnett, Heath Ledger und Matt Damon. 
Hörbuchfans kennen ihn insbesondere als die Stimme der Thriller von Sebastian Fitzek und John Katzenbach, aber auch aus einer Reihe weiterer Produktionen.
       
Weitere Infos über Simon Jäger finden sich auf der Homepage seiner Agentur.


Video-Trailer & Web-Lesung:


Den Video-Trailer zu »Passagier 23« findet ihr auch HIER.
(Leider ließ er sich wieder mal nicht direkt hier einbinden. Ihr seht ihn aber auch zu Beginn der Web-Lesung.)

Ein interessantes Portrait zu Sebastian Fitzek findet sich auch bei Droemer Knaur.

Hör- & Leseprobe:

Zur Hörprobe bei audible.de geht es HIER.
Die Leseprobe auf der Homepage von Sebastian Fitzek gibt es HIER

Mein Fazit:

Eine eher "durchschnittliche Reise"... Gut, aber nicht sein bestes Werk! 
Hmmmm.... Ein schwieriges Unterfangen diese Rezension. Ich bin sehr hin- und hergerissen, was mein Urteil angeht. Grundsätzlich bin ich ein großer Fitzek-Fan, was mir die Bewertung umso schwerer macht.
Einerseits war es spannend, keine Frage! Doch nach dem großen Tam-Tam, das vorher um »Passagier 23« gemacht wurde, bin ich zwar nicht direkt enttäuscht, doch hatte ich mir dennoch deutlich mehr erwartet.

Lange habe ich dem Erscheinungstermin entgegen gefiebert und entsprechend hoch waren natürlich auch meine Erwartungen an den schon vorher hoch gepriesenen neuen Thriller des deutschen Erfolgsautors. Wahrscheinlich genau deswegen hielt das Werk dann aber leider nicht ganz, was es im Vorhinein versprach. 
Dabei ist es auf keinen Fall ein "schlechter Fitzek", aber eben auch nicht sein bestes Buch. Ich würde sagen, ein guter solider Thriller, nach bester Fitzek-Manier. Aber der gewisse Kick fehlte mir. Trotzdem aber sehr lesenswert und für Fitzek-Fans natürlich dennoch ein absolutes Muss.

Die Story ist gut, der Fortgang der Handlung im Großen und Ganzen durchweg spannend und dennoch war die ein oder andere Passage ein wenig langatmig. Zudem greift der Autor stellenweise auch sehr tief in die "Trickkiste". Einige Punkte in seiner Geschichte wirken so derart auf die Spitze getrieben, dass sie damit letzten Endes unglaubwürdig werden. Auch was die verschiedenen Charaktere angeht, so baut Fitzek diese zwar gut auf, schießt aber auch hier für meinen Geschmack ein paar Mal übers Ziel hinaus, so dass man als Leser (oder Hörer) doch von Zeit zu Zeit ins Zweifeln kommt, ob die jeweilige Person in ihren Handlungen - mehr möchte ich hier nicht sagen, um nichts vorwegzunehmen - tatsächlich so weit zu gehen vermag. Und ebenso war das Ende in meinen Augen doch ein bisschen sehr übertrieben und ließ ein wenig zu sehr zu wünschen übrig, was die Glaubhaftigkeit betrifft.

Wie wir es von Sebastian Fitzek kennen, nimmt er auch diesmal wieder kein Blatt vor den Mund, was Plastizität und Grausamkeiten angeht. Das Buch ist also, wie auch die meisten anderen seiner Werke, keinesfalls etwas für Leser mit schwachen Nerven. Der Autor schafft eine entsprechend unheimliche, dunkle Stimmung - die typische "Fitzek-Stimmung" würde ich sagen - und er "malt" mehr als deutliche Bilder im Kopf seiner Leser.

Sehr gut ist wieder einmal, die Lesung von Simon Jäger. Er transportiert nicht nur die typische, vom Autor geschaffene Stimmung, sondern gibt auch den einzelnen Figuren eine unglaubliche Einzigartigkeit. Einziges Manko, welches ich diesmal auszusetzen habe, ist seine Interpretation der Gerlinde Dobkowitz. Simon Jäger ist ein "Genie am Mikrofon", doch er sollte bei seiner deutschen Sprache bleiben. Die Nachahmung des östereichischen Dialekts liegt ihm nur bedingt und war so gar nicht nach meinem Geschmack. Ansonsten gab es aber an der Lesung absolut nichts zu mäkeln.  

FAZIT:
Alles in allem also ein gut durchschnittlicher Fitzek, den man nicht verpassen, von dem man aber auch  nicht zu viel erwarten sollte.... Beim nächsten Mal erwarte ich wieder mehr, Herr Fitzek!  ;-)
*3½ Sterne*

Kommentare:

  1. Die Meinungen scheinen ziemlich auseinander zu gehen. Ich glaube, man muss sich einfach selbst ein Bild machen. Welch neue Erkenntis :D. Aber nach einer doch vernichtenden Kritik, hat mich Deine Rezension doch eher pro Lesen gestimmt.

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  2. Hey cool! Noch ein männlicher Bücherblogger & dann offenbar auch noch Fitzek-Fan! Hast du schon "Der Nachtwandler" gelesen/gehört? Auf meinem Blog findest du eine Rezension dazu! Ansonsten kann ich dir auch noch "Augensammler" & "Augenjäger" empfehlen, beide top!

    Ich werde wohl gleich mal Leser bei dir werden!

    Würde mich freuen, wenn du eventuell auch bei mir vorbeischauen würdest. Aber nur wenn du magst... Fange jetzt gerade wieder mit dem Bloggen an!

    Liebe Grüße
    Peter

    http://www.petersbuecherkiste.blogspot.de/

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